Einleitung

1.Einleitung

Immer wieder gefragt, soll dieser Beitrag zunächst Aufschluss über den Produktionszeitraum des letzten LeBaron
(J-Body) geben, ebenso die Fragen nach den verschiedenen Motorisierungen, produzierte Stückzahlen etc. beantworten.
sofern nichts erwähnt, dient als Quelle das offizielle "Chrysler-Jahrgangsbuch" in englischer Sprache.

Baujahre

2. Baujahre

Als erster LeBaron wurde 1931 eine entsprechende Karosserievariante angeboten. Damals wurde die Karosserie für diesen Wagentyp noch bei einem gleichnamigen Karosseriebauer bezogen. 1932 folgte dann von LeBaron das erste Cabrio, der sogenannte "Imperial CL", von dem 220 Stück produziert wurden.

Zum ersten Mal als eigener Fahrzeugname taucht LeBaron dann im Jahr 1957 auf. Unter der Konzernmarke "Imperial" wurde ein Cabriolet vorgestellt und produziert, das mit einem 6.4 l V8 Motor und umgerechnet 330 PS zu haben war. Da wir einige V8-Freunde in unserem Forum haben: viel Glück bei der Suche, es wurden ganze 2.640 Stück produziert.

1975 kam dann das erste Ende des LeBaron, da die Marke Imperial eingestellt wurde. Hinter diesem LeBaron verbarg sich ein wahres "Schlachtschiff" von Coupé, das zum damaligen Preis von USD 8.698,-- verkauft wurde. Der Motor hatte 218 PS und war auch hier ein V-8, allerdings mit 7.2 l Hubraum.

Schon zwei Jahre später, 1977, war wieder ein LeBaron erhältlich, nun aber direkt unter der Dachmarke von Chrysler. Dahinter verbarg sich das Schwestermodell des Dodge Aspen / Plymouth Volaré, das sowohl als Limousine als auch als Coupé erhältlich war. 5.2l-V8, 147 PS waren hier die Rahmendaten des Motors.

Nachdem es seit 1976 kein amerikanisches Serien-Cabrio mehr gab (Cadillac Eldorado), kam 1982 ein frontgetriebenes LeBaron-Cabrio (K-Body) auf den Markt. Der damalige Vorstandschef Lee Iacocca verblüffte die Konkurrenz mit dieser Entscheidung. Die Frontpartie mit dem markanten Grill läßt Ähnlichkeiten zum letzten LeBaron (J-Body) erkennen, allerdings war das Design nicht unbedingt sportlich ausgefallen. Und wieder gab es ein Schwestermodell, das unter der Marke Dodge als "400 ragtop" in den Verkauf ging.

Der LeBaron wurde mit zwei 4-Zylinder-Motoren ausgeliefert. Der kleinere hatte 2.2 l Hubraum und 85 PS, der andere 2.6l und 92 PS.

1984 folgten dann auch das Coupé und die Limousine. In diesem Jahr konnte erstmals auch ein Turbomotor in allen LeBaron-Modellen geordert werden, der seine 144 PS aus 2.2l Hubraum schöpfte und der stärkste LeBaron war. Der 2.6l-Vierzylinder war der größte Motor und leistete 103 PS.

1987 kam dann der neue LeBaron (J-Body), wie er hier im Forum von den meisten gefahren wird. Die Klappe vor den Scheinwerfern, sowie die stilistische Änderungen der Proportionen (lange Motorhaube) ließen den LeBaron zum modernsten Wagen der gesamten damaligen Fahrzeugpalette im Chrysler-Konzern werden. Die LeBaron-Limousine hingegen blieb stilistisch irgendwo zwischen den Vorgänger und dem Nachfolger hängen, die Verkaufszahlen sprachen für sich: 143.998 zu 39.050 hieß es am Jahresende.

Das Coupé und das Cabrio gab es mit einem 101-PS-starken Vierzylinder und 2.5l sowie 2.2l mit 98 PS bzw. als Turbo mit 148 PS.

Das Modelljahr 1988 brachte dem Coupé serienmäßig eine beheizbare Heckscheibe sowie breitere Reifen. Das Top-Modell der LeBaron-Baureihe wurde als GTC verkauft. Als neue Einstiegsmotorisierung gab es einen 2.2l mit 94 PS, wer etwas mehr Hubraum haben wollte, orderte die 2.5l-Variante mit 101 PS, die es allerdings nur in diesem Jahr gab.

1989 war das Jahr, in dem der GTC auf 16-Zoll-Rädern ausgeliefert wurde und die TurboII-Maschine spendiert bekam. Aus 2.2l-Hubraum erzielte der GTC 177 PS. Der "kleine" Turbo wurde modifiziert und erreichte nun 152 PS aus 2.5l Hubraum.

1990 wurde der von Chrysler gebaute 3,3l-V6 der Öffentlichkeit präsentiert und ersetzte im Nobel-Modell "New Yorker" den bis dato eingebauten 3.0l-V6 von Mitsubishi. Der Sechszylinder von Mitsubishi wurde stattdessen im LeBaron angeboten, zudem wurde in Deutschland die Limousine der LeBaron-Baureihe als "Saratoga" verkauft, der in den USA als "LeBaron Sedan" bekannt war. In der Ami-Literatur heißt es, der Wagen habe 141 bhp, was genau umgerechnet 143,11 PS sind. Warum die deutschen Modelle mit 136 PS angegeben werden, kann ich an dieser Stelle nicht beantworten. Als Einstiegmodell galt nun der 2.5l mit 101 PS. Der Innenraum wurde komplett neugestaltet, um „fahrerfreundlicher“, sprich zweckdienlicher zu sein.

Der GTC kostete USD 20.406 als Cabrio und 18.238 als Coupé. Das 90er Modell erhielt zusätzlich einen überarbeiteten 2.2 Liter VNT-TurboIV Motor mit Intercooler, der nach wie vor 177 PS leistete.

1991 wurde der GTC dann gezähmt: fortan gab es den GTC als 3.0l V6, wahlweise auch als 2.5l mit Turbolader. Die 2.2l-Variante wurde ersatzlos nach nur knappen 18 Monaten aus dem Programm genommen (warum nur???? *grins*). Stattdessen hatte der aufgeladene 2.5l-Motor 154 PS. Die Limousine konnte als erster LeBaron mit ABS geordert werden.

Der Einstieg in die LeBaron-Familie bildete der 101 PS starke 2,5 Liter, der nur im Coupé und im Cabrio erhältlich war.

1992 war ein relativ ereignisloses LeBaron-Jahr (nur an der Limousine änderten sich Dinge), in den Coupe´s und Cabrios mußte vor dem Anlassen z. B. das Kupplungspedal eingetreten sein, sonst tat sich nichts.

1993 kam dann das große Face-lifting: während sich an den Baronen im Motorenbereich von den Rahmendaten nichts änderte (nun ja, der Turbo wurde komplett aus dem Programm entfernt), wurde die Frontpartie überarbeitet.

Für das Coupé kam neben der Limousine 1994 das Aus, der LeBaron wurde nur noch als Cabrio in der GTC-Variante angeboten, dafür gab es nun neben dem Fahrer- auch ein Beifahrerairbag.

1995 wurden die letzten 36.227 LeBaron-Cabrios produziert, 1996 der Nachfolger als Sebring Convertible, in Deutschland als Stratus eingeführt.

Bilder

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Motoren

3. Motorisierungen

Der LeBaron wurde mit Vier- und Sechszylinder-Motoren produziert. Während sich nominell am 3.0 V6 (136 PS) nichts änderte, gab es die Vierzylinder-Motoren in unterschiedlichen Leistungsvarianten. Die Leistungszahlen wurden von bhp auf PS umgerechnet.

Nachfolgende Tabelle zeigt die einzelnen Motoren sowie die einzelnen Baujahre im J-Body auf.

Motoren

Motoren in Chrysler LeBaron
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Stückzahlen

4. Stückzahlen

Die gefundenen Stückzahlen basieren auf die gesamte Baureihe, also keine Angaben der Motorenstückzahlen.

Stückzahlen

Stückzahlen
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Zusammentragen der Daten

Viele Informationen habe ich auf www.LeBaron.de gesammelt und hier nur nochmal in
neue From ins Netz gestellt. Sollte jemand mit der Veröffentlichung seiner Daten,
Bilder oder Werke nicht einverstanden sein ... einfach kurz melden.